Aktuelles


Wanderausstellung
April 2014 - Januar 2015

"Wonder of the Female Body - WIE ein kultureller Wandel zu erreichen ist"

Start: 04. April 2014, HAMBURG

Weitere Infos und Termine finden Sie hier!


Fortbildungsseminar
8./9. November 2013

"Nachhaltige Entwicklung, Gender und der Wert-Zentrierte Ansatz"

Weitere Infos finden Sie hier!


Juli 2013

Ehrenamtlichen-Workshop in Kleinsassen/Rhön zum Wanderausstellungsprojekt "Weibliche Genitalverstümmelung in Afrika beenden - wie ein kultureller Wandel zu erreichen ist"



Mai 2013

Wert-Zentrierte Elternschulen in Kenia beginnen



27.11.2012
INTEGRA Fachtagung in Berlin

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2011

Goldene Friedenstaube für Prof. Dr. Muthgard Hinkelmann-Toewe

Weitere Infos finden Sie hier!


KOOPERATIONEN

Am 02.04.2014 unterzeichnen Members der ALDE Group im Rahmen der Europawahl 2014 das Wahlversprechen, sich für die Überwindung von FGM einzusetzen.
Darunter Vizepräsident des Europäischen Parlaments Alexander Alvaro und seine Assistentin Elisabeth Bauer (Büroleiterin), die unsere Arbeit seit Jahren unterstützen.

Bilder finden Sie hier!

Das CENTER for PROFS und LebKom sind in Kooperation mit Maisha e.V. deutsche Partnerinnen der Europa-Kampagne END-FGM, die sich unter Federführung von Amnesty International Ireland für eine EU-weite Strategie zur Abschaffung weiblicher Genital- verstümmelung einsetzt. www.endfgm.eu

Die Stop.FGM.Kampagne

wurde am 4. Februar von Waris Darie, Heymann Brand de Gelmini und mit Unterstützerorganisationen in Berlin gegründet
STOP FGM NOW!
Führende deutsche Organisationen und Unternehmen bündeln im Kampf gegen FGM ihre Kräfte.

Wir sind dabei


 
 

Sprache


Unterwegs im Mit-Reiseprojekt

Das Kampagnenplakat

und ein dazugehöriger TV-Spot wurden von der renommierten Werbeagentur Heymann Brandt del Gelmini entwickelt.

Sie wollen aufrütteln, zur Diskussion anregen und zu Unterstützung ermutigen.

Fachkräfte bilden aus - in Kenia und Deutschland

Know-How zur Klitoris

LebKom e. V. – Wer wir sind

LebKom e.V. führt als gemeinnützige Organisation Projekte in Deutschland und Afrika/Kenia durch.

Ziel: Mädchen schützen, Frauen stärken, Männer bewegen – Hand in Hand in ihren Kulturen.

LebKom e.V. feierte 2012 sein 25-jähriges Vereinsjubiläum. Der Verein wurde 1986 von Studierenden und Fachkräften der Sozialpädagogik gegründet, motiviert von Eindrücken der Weltfrauenkonferenz in Nairobi und den sich anschließenden Einladungen kenianischer Frauen. In ihren Lehmhomes gaben sie uns Einblick in ihre gewaltgeprägte Familiensituation.

Hieraus entstanden Aktivitäten und Projekte in Kenia, aus der schon bald die entwicklungspädagogische Bildungsarbeit in Deutschland entstand. Anfang der 90er kam der dann der Bereich der psycho-sozialen, gesundheitsfördernden Arbeit in Deutschland hinzu.

Das Team von LebKom e.V. besteht aus Fachkräften aus dem sozialen Bereich. Es wird durch Praktikant/innen und ein Netz von ehrenamtlich Aktiven verschiedener Berufsfelder unterstützt.
LebKom e.V. setzt bei der Arbeit in Afrika auf die Entsendung von Fachkräften, die nach dem Wert-Zentrierten Ansatz geschult sind.

LebKom e.V. arbeitet auf der Grundlage wissenschaftlicher Konzepte. Die Projekte werden begleitet durch unseren Wissenschaftlichen Beirat.

Aktuelle Schwerpunkte von LebKom e.V. in Kenia:

Das FULDA-MOSOCHO-Programm „GENITALVERSTÜMMELUNG IST ÜBERWINDBAR“, das auf dieser Homepage vorgestellt wird.

Weitere Projekte mit Menschen der Luo- und der Kisii Ethnie:

  • HIV-/ AIDS-Prävention
  • Gesunde Familienplanung
  • Eine Solarbox für jede Frauengruppe, Solar-Catering-Projekt

Durch unser Mitreiseprojekt „As Friends to Kenya“ www.mit-reiseprojekt-kenia.de können Interessierte vor Ort Einblick in unsere Projektarbeit nehmen: Transparenz durch direkte Begegnung.

Alle Projekte der Entwicklungszusammenarbeit wurden vom CENTER for PROFS in Zusammenarbeit mit den grassroot-people der jeweiligen Ethnien entwickelt und werden in der Umsetzung vom CENTER begleitet.

LebKom ist als NGO direkt in Kenia tätig. Das bedeutet, dass wir, anders als die meisten anderen Organisationen, Spenden nicht nur einfach weiterleiten, sondern vor Ort aktiv sind. Wir arbeiten dazu mit zahlreichen kenianischen Organisationen zusammen: Mosocho Enka Enyia Development Organization, ADRA, YWCA, Selbsthilfegruppen, Frauengruppen, Jugendgruppen und Kirchen etc. LebKom ist in lokalen und nationalen Kommissionen, wie dem District Department für Gesundheit, Kultur, Bevölkerung und der Nationalen Kommission zur Überwindung der Beschneidung von Frauen und Mädchen vertreten. In dieser arbeiten wir aktuell am Nationalen Aktionsplan für Kenia mit.

Aktuelle Schwerpunkte in Deutschland / Landkreis Fulda

Arbeit mit Migrantinnen und Migranten

  • Auf- und Ausbau eines Kontaktnetzes zu afrikanischen Familien mit FGM-Hintergrund, um Schritt für Schritt mit diesen ins Gespräch zu dem sensiblen Thema weiblicher Genitalverstümmelung zu kommen.
  • „SCHRITT FÜR SCHRITT: Maßnahme zur Stärkung der Integration junger afrikanischer Migrantinnen und Migranten in das Fuldaer Wirtschaftsleben“.
    Arbeit mit sozial gefährdeten jungen afrikanischen Migrantinnen und Migranten, die in Fulda leben.

Psycho-soziale, gesundheitsfördernde Arbeit

  • Gespräche und Begleitung in schwierigen Lebensphasen, wie: Lebenskrisen, Ehe- und Beziehungsproblemen, Gewalt- und sexueller Missbrauchserfahrung, Problemen am Arbeitsplatz, u.a.

Nachhaltige entwicklungspädagogische Bildungsarbeit

Allein 2009 führten wir mit Unterstützung von Ehrenamtlichen über 80 Veranstaltungen an über 40 Orten durch:

  • Workshops / Seminare / Infostände / Vorträge / Ausstellungen in verschiedenen Städten Deutschlands.
  • mit Schulen in Fulda und ganz Deutschland.

Derzeit bauen Ehrenamtliche ein bundesweites Netz an LebKom-Regionalgruppen auf.

Vernetzung LebKom e.V. kooperiert mit vielen Organisationen und ist u.a. Mitglied bei Social Watch Deutschland.

Der Verein ist stellvertretende Sprecherin von INTEGRA, Deutsches Netzwerk zur Überwindung weiblicher Genitalverstümmelung dessen Schirmherr Bundespräsident Joachim Gauck ist. Es vertritt 24 deutsche Organisationen, die sich zusammengeschlossen haben, darunter Unifem, Misereor, Plan und FIM – Frauenrecht ist Menschenrecht.

Aktuell erarbeiten wir mit der Bundesregierung einen Nationalen Aktionsplan und sind
dazu in der interministeriellen Bund-Länder-NRO-Arbeitsgruppe zur Überwindung der weiblichen Genitalverstümmelung aktiv.

Kampagne STOP FGM NOW

Jedes Jahr werden rund 3 Millionen Mädchen weltweit auf grausamste Weise an ihren Genitalien verstümmelt. Um ihrer Forderung „STOP FGM NOW!“ (Stoppt Genitalverstümmelung jetzt!) Nachdruck zu verleihen, startet Waris Dirie am 6. Februar 2010 – dem internationalen Tag „Null Toleranz gegen Genitalverstümmelung“ – eine internationale Kampagne. Unterstützt wird die mehrfach ausgezeichnete Menschenrechtsaktivistin dabei in Deutschland von führenden Organisationen, die sich im Kampf gegen FGM (Female Genital Mutilation) engagieren.

Zu den ersten Unterstützerorganisationen der Kampagne „STOP FGM NOW!“ zählen das Forschungs- und Praxisinstitut CENTER for PROFS, aus Fulda, sowie die eingetragenen Vereine Leb Kom, FIM – Frauenrecht ist Menschenrecht, Hammer Forum, (I)ntact und Terre des Femmes.

Waris Dirie, die auf dem Höhepunkt ihrer Karriere als TOP-Model mit ihrem Bestseller „Wüstenblume“ das Thema FGM in die Weltöffentlichkeit brachte, im Zuge dieser Kampagne: „Ich will, dass alle Menschen auf dieser Welt meinen Traum träumen: Das Ende der Genitalverstümmelung – für alle Zeit.“ Um dieses Ziel zu erreichen, ist es wichtig, vorhandene Kräfte zu bündeln und weitere Unterstützer zu gewinnen.

Kampagne als Video; STOP FGM NOW! STOPPT WEIBLICHE GENITALVERSTÜMMELUNG JETZT! (Deutsche Version) from STOP FGM NOW! on Vimeo.

Die wichtigsten Ziele der „STOP FGM NOW“ Kampagne sind: die aktuelle Situation betroffener Frauen in Deutschland zu verbessern, einen Durchbruch für den Schutz bedrohter Mädchen in Afrika und in Deutschland zu erzielen, politischen Forderungen Ausdruck zu verleihen und Interessierten konkrete Möglichkeiten zur Förderung und Unterstützung von Projekten zu geben.

Das CENTER for PROFS setzt bei seinem Kampagnen-Projekt ganz auf den Schutz bedrohter Mädchen, und damit auf Prävention. Allein in Deutschland leben über 5.000 Mädchen aus Zuwanderfamilien unter uns, denen das grausame Schicksal der Beschneidung droht.

Um diese und weitere Mädchen zu bewahren, bitten wir Sie, liebe homepage-Besucherin, lieber homepage-Besucher, um Ihre konkrete Unterstützung für unser Kampagnen-Projekt:

Fulda-Mosocho-Programm (FMP) in Kenia und Deutschland

Das FMP will nicht „nur“ ein unschuldiges Kind vor der brutalen Entfernung seiner Klitoris retten, sondern Bewusstseins- und Verhaltensänderungen in tausenden Familien in Kenia und Deutschland anstoßen.

Seit 2002 gelang, in Kenia in der Mosocho-Region einen flächendeckenden kulturellen Wandel in Gang zu bringen – 16.500 Mädchen sind dort bis heute bereits nachhaltig gerettet und geschützt. Ausführliche Informationen hierzu finden Sie unter Projektvorstellung.

Entsandte Fachkräfte bildeten in Seminaren Schritt für Schritt lokale Expert/innen aus, die Know-How zur weiblichen und männlichen Anatomie, insbesondere zur Klitoris in Familien, an Schulen, auf Dorfversammlungen weitergeben. Die Verstümmelungsrate in den 14 Gemeinden der Mosocho-Region sank so um über 70 %.

Jede Spende hilft, die wichtige Arbeit in dieser Region fortzusetzen. Mit nur 60 € pro Jahr kann ein Mädchen bewahrt werden. Doch in den Nachbarregionen Mosochos sind über 20 000 Mädchen noch akut bedroht. Seit 2004 bitten Mütter, Väter und regionale Entscheidungsträger um unsere Hilfe.

Um aktiv werden und Erfolge in großer Dimension anstoßen zu können, fehlt die Finanzierung von Fachkräften. Wir rufen daher dazu auf, sich an unserer Aktion

„Fachkräfte zur Rettung von Tausenden von Mädchen – Jetzt!“

zu beteiligen. So suchen wir Unterstützer und Unterstützerinnen, die Anteile ab 500 € für Monatsgehälter von 1.500 € zur Entsendung einer Fachkraft übernehmen.
Deren Auftrag: ein 3-Jahresprojekt anschieben, das Tausende von Mädchen nachhaltig vor dem grausamen Schicksal der Verstümmelung schützen wird.Dazu bauen wir u.a. ein Kontaktnetz zu afrikanischen Familien aus Ethnien mit FGM-Hintergrund in der Fuldaer Region auf und wollen, sobald die Finanzierung gesichert ist, wöchentliche Sprechzeiten und Gesprächsangebote anbieten. Auch hierzu wird Unterstützung gebraucht.

Die Erfahrungen aus der Keniaarbeit nutzend, leitet das Fulda-Mosocho-Projekt auch in Deutschland Hand in Hand mit Migrant/innen erste Schritte zur flächendeckenden Überwindung ein.

Vorstandsvorsitzende:  Ritva Siemers, Kontakt: Ulrike Niewerth
Geschäftsstelle:  Scharnhorststraße 11, 36037 Fulda
Tel.: (0)49 661-64125, Fax.:(0)49 661-6790091
E-Mail: lebendige-kommunikation AT gmx DOT de

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